Was Leadership-Kommunikation ist
Während Manager:innen aufgabenorientiert im System arbeiten, arbeiten Führungspersönlichkeiten (Leader) entwicklungsorientiert am System (und an sich selbst). Leadership verbindet innere Harmonie und innere Stärke zu einem Lebensstil, der Möglichkeiten erschließt, die andere Menschen nicht gesehen haben. Entsprechend ist Leadership-Kommunikation eine Art des (Miteinander-)Sprechens und (Einander-)Zuhörens, welche die Anzahl der Optionen vermehrt, neue Wege sichtbar macht und Menschen für begeisternde Ideen gewinnt.
Warum Leadership-Kommunikation nie so notwendig war
Umweltturbulenzen erfordern ein Denken in mehrfachen Kontexten, damit schwierige Balanceakte gelingen, was Sprache zu einer Nachhaltigkeitsressource macht.
Fragiler werdendes Wissen (z. B. durch AI-generiertes dekontextualisiertes Wisssen) erfordert Urteilskunst, Bildung und (An-)Erkennung der Macht des Unbewussten und Entscheidungen im Also-ob-(man wüsste)-Modus. Kurz: geistig-sprachliche Beweglichkeit.
Schlechter Führung, mitbedingt durch die Finanzialisierung der Wirtschaft, kann man nur begegnen durch interne Strukturen und Kulturen, die guter Führung förderlich sind, durch Haltung und gesellschaftlich verantwortungsbewusstes Denken und Handeln sowie durch eine gehörige Portion Zweifel am Sinn extrinsischer Anreizsysteme. Gute Führung hat viel zu tun mit dem Hinterfragen konventioneller und der Schaffung neuer Bedeutungen.
Interessenpluralismus muss anerkannt werden, was aber nur gelingt, wenn man gelernt hat, mit Mehrdeutigkeit, bedingt durch eine Vielzahl möglicher Wirklichkeiten, umzugehen. Deutungskompetenz ist konstitutiver Bestandteil einer Unternehmensführung als Beurteilung und Verarbeitung von sprachlichen und nichtsprachlichen Signalen.
Was der Nutzen der Lektüre ist
Sie treffen bessere Entscheidungen. Sie sparen Zeit für umfangreiche Recherchen. Sie strahlen Respekt im dreifachen Sinne aus: Ihre Umwelt achtet Sie als Person, wertschätzt Ihre Leistung und fürchtet Sie auf Grund Ihrer Geradlinigkeit und Strenge.
Der erste Band der Reihe „Leadership für die Hosentasche“ befasst sich mit demokratieschädlichem Sprechen, welches das Denken verbietet und Wortbedeutungen manipuliert.
Der französische Philosoph Alain beschreibt im Jahre 1921 in einer kleinen Studie („Propos“), was mit den Bedeutungen der christlichen Tugendbegriffe Glaube, Hoffnung und Liebe geschieht, wenn man die Ausdrücke aus ihrem alten Kontext herauslöst und in einen neuen Kontext von Change- und Reformprojekten einbettet. …
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